2012 - Welt wo willst du hin?
Es ist da, das vielgelobte und diskutierte Jahr 2012. Das Jahr an dem der Mayakalender endet. In vielen gechannelten und prophetischen Informationen und Botschaften kann man entnehmen, dass wir an einem kritischen Punkt angekommen seien, wo kleinere, mittlere und grosse Zeitabschnitte zu Ende gehen und neue beginnen. Die Erde sei im Aufstieg liest man und werde nun im Jahre 2012 in die vierte oder gar fünfte Dimension vollends eintreten. Es gibt auch Verschiedenes zu lesen und zu hören, so unter dem Motto: Wer gut ist geht ins Goldene Zeitalter und wer’s nicht schafft, wird weggeräumt. Hoppla – das ist deftig und tönt nach Einsatz. Auf der einen Seite blüht die Hoffnung und auf der anderen Seite schwillt die Panik an. Was nun? Ich möchte mich hier nicht als Wahrsager üben, der die Zukunft voraussagt, aber ich möchte mal ein paar Gedanken anregen, die meines Erachtens notwendig sind, in dieser Zeit aufrecht gehen zu können. Auch in diesem Jahr treffen wir höchstwahrscheinlich auf eine Welt, die zwei Pole hat. Nennen wir sie Licht und Schatten, Oben und Unten, Innen und Aussen, oder aber auch Wohlwollen und Arglist, Mitfühlen und Ignoranz, usw. Bestimmt - wenn man die Wirtschaft, Hochfinanz, Politik, wie auch die Berichterstattung der Mainstream-Medien betrachtet, dann könnte es einem vor lauter Hoffnungslosigkeit übel werden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es der Schattenseite wirklich gelungen ist, die arglistigsten Individuen an die Schlüsselpositionen zu setzen, um die Menschheit in die Irre zu führen, zu knechten, einzuschränken, die Tierwelt auszubeuten und den ganzen Planeten in Ketten zu legen und es obendrein noch als schick und fein zu verklickern. Dabei interessiert es sie einen Deut, ob das Wesen der Erde daran erstickt oder nicht. Viele meiner Mitmenschen hatten dieses Gefühl sicher auch schon. Ob das Jahr 2012 dieses Elend durch kosmische Einflüsse zu Ende bringt, vermag ich nicht zu sagen. Aber eines weiss ich, wenn ich meinen Blick vor Angst und Schrecken, wie hypnotisiert auf diese Bedrohung gerichtet halte, und sie anstarre, wie eine Maus die Schlange, dann wird es schwierig für mich, dem Leben meine lichtvollen Trümpfe zuzuspielen. Wenn es schon mindestens zwei Pole gibt, dann muss dieser Schattenseite auch eine Sonnenseite gegenüber stehen. Ich denke, wir wären gut bedient, unsere Aufmerksamkeit dieser Sonnenseite zuzuwenden. Um diese Sonnenseite erkennen zu können, habe ich in meinem Leben festgestellt, sind ein paar Voraussetzungen notwendig. Die Sonnenseite muss man immer zuerst in sich selber finden, damit man Resonanz mit der Sonnenseite im Aussen hat. Um diese Sonnenseite zu finden, sollten ein paar lichtvolle Eigenschaften in sich selbst aktiviert werden. Dazu zähle ich z.B. Wohlwollen, Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein, Ethik, Integrität, Entschlossenheit, Grosszügigkeit, Ehrlichkeit usw. Ich meine hier nicht nur anderen Individuen und seiner Umwelt gegenüber, sondern auch gegenüber sich selbst. Diese Eigenschaften, wenn sie aktiviert sind, verhelfen zu positiven Gefühlen, wie Selbstsicherheit, Selbstwert, Selbstvertrauen, Mut, Freude usw. Aus diesen Gefühlen heraus entstehen dann die Trümpfe, welche hilfreich für die Welt ausgespielt werden können. Aus diesem Modus heraus kann ich für mich und meine Umwelt heilvoll tätig werden. Ob eine übergeordnete Kraft und Intelligenz aus der Tiefe des Alls zu uns kommt und in diesem Jahr alles Negative umpolt, vermag ich nicht zu wissen, obwohl ich dafür nicht abgeneigt wäre – jedoch dessen bin ich mir sicher, wenn wir uns jetzt nicht definitiv für das Lichtvolle im Leben entscheiden, würden wir diese Kraft und Intelligenz nicht einmal erkennen, selbst wenn sie käme. Ob am Ende dieses Jahres, Welt und Erde ihr Ende finden, vermag ich ebenfalls nicht vorauszusagen, aber ich bin fest entschlossen, im Hier und Jetzt, mein Bestes zu geben, selbst wenn dieses Ende eintreten sollte. Verloren hätte man das Spiel meines Erachtens sowieso nur dann, wenn man vor dem Ende aufgeben würde. Ich pflege manchmal zu sagen: Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht am Ende. Es mag ja sein, dass auch im 2012 die wahrhaftig grossen Lichtbringer vergeblich in den grossen Medien und im Rampenlicht zu suchen sind, aber das ist ja auch nicht so wichtig. Für mich ist es viel wichtiger, dass sie da sind und wirken. Für mich ist es auch nicht so wesentlich, ob mir andere Menschen ein gutes Gefühl geben – ich hätte zwar nichts dagegen - es ist mir jedoch wichtiger, dass ich mir selbst ein gutes Gefühl geben kann. Entscheidend ist nicht unbedingt, ob eine gute Tat gross oder klein ist, sondern entscheidend ist viel mehr, ob sie getan wird oder nicht. In den hoffnungslosesten Momenten hilft mir immer wieder der Gedanke: Kein Unglück ist so gross, dass dem nicht ein umso grösseres Glück entwachsen könnte. Es ist immer noch besser fröhlich im Unglück, als traurig im Glück zu sein. Was auch immer in diesem eben begonnenen Jahr vorgesehen ist, bin ich entschlossen, gradlinig mein Möglichstes dafür zu tun, dass es der Sonnenseite, in und ausserhalb von mir, etwas leichter fällt, sich durchzusetzen. Ich wünsche allen viel Hoffnung und Freude. Ja … ich wünsche allen Wesenheiten, wer auch immer das sei, dass sie die lichtvollen Seiten finden mögen und dass es ihnen gelingt, ihren Schöpfungsplan glücklich leben zu können. Vom „gesunden“ Rohkakao und Grüntee -  und das meint die Wissenschaft zum Koffein: Unter Produkten mit natürlichem Koffeingehalt wird auch das Theobromin genannt. Koffein und Theobromin haben zwar ein relativ breites Wirkungsspektrum, doch es ist in erster Linie ein Stimulanz und gehört zu den Alkaloiden. Schon kleine Dosen zeigen deutlich erkennbar erregende Wirkungen auf das Zentralnervensystem. Höhere Konzentrationen beeinflussen die motorischen Gehirnzentren. Geringere Dosen beeinflussen hauptsächlich die sensorischen Teile der Hirnrinde. Es kommt zu einer Erhöhung des Gehirntonus, also der Festigkeit der Hirngefässe. Diese Alkaloide greifen durch mehrere Wirkungskomponenten auf der molekularen Ebene in bestimmte Zellvorgänge ein. Diese Alkaloide können die Blut-Hirn-Schranke ungehindert passieren und entfalten die anregende Wirkung hauptsächlich im zentralen Nervensystem. Im Wachzustand tauschen Nervenzellen Botenstoffe aus und verbrauchen Energie. Dabei entsteht Adenosin als Nebenprodukt. Adenosin hat unter anderem die Aufgabe das Gehirn und die Nerven vor Überanstrengung zu schützen. Es heftet sich an bestimmte Rezeptoren an den Nervenzellen. Dieses Adenosin signalisiert über die Rezeptoren an die Zelle, weniger zu arbeiten. Das ist ein natürlicher Rückkopplungseffekt, je aktiver die Nervenzellen, desto mehr Adenosin wird gebildet und umso mehr Rezeptoren werden besetzt. Also arbeiten die Nervenzellen langsamer und somit ist das Gehirn vor Überanstrengung geschützt. Koffein und Theobromin sind dem Adenosin in ihrer chemischen Struktur ähnlich und besetzen daher dieselben Rezeptoren. Somit ist ein Ansetzen von Adenosin nicht mehr möglich, die Gehirnzellen erhalten kein Signal mehr und somit arbeiten sie einfach weiter. Koffein und Theobromin verhindern die beruhigende Wirkung des Adenosins und verlängern die Dauer der Adrenalinwirkung. Werden über längere Zeit diese Alkaloide eingenommen, reagieren die Nerven- und Gehirnzellen. Sie verändern sich und bilden mehr Rezeptoren aus. So kann sich wieder Adenosin an Rezeptoren heften und dadurch die Nervenzellen wieder langsamer arbeiten lassen. Das Nervensystem fängt sich an zu schützen. Man nennt dieses Phänomen Toleranz. Die Wirkung der Alkaloide wird nicht mehr so stark wahrgenommen. Nach 6-10 Tagen stellt sich bereits eine solche Toleranz ein. Wird nun der Koffein / Theobromin- Konsum verringert oder eingestellt, entstehen die sogenannten Entzugserscheinungen. Es treten Kopfschmerzen, Übelkeit, Lustlosigkeit bis depressive Stimmung auf. In einer empirischen Studie wurden auch noch weitere Entzugssymptome beobachtet: Dazu kamen Erschöpfung, verminderte Wachsamkeit, herabgesetzte Zufriedenheit, Reizbarkeit. In einigen Fällen zeigten sich sogar grippeähnliche Symptome. Das Symptommaximum zeigte sich nach 20 – 51 Stunden und dauert zwischen 2 – 9 Tagen. Bereits eine geringe Menge des Alkaloids führt zur Rückfälligkeit. Koffein steht auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees. Die Wissenschaft ist sich einig, dass der Konsum von Koffein in Genussmitteln wie Kaffee, Schwarztee, Schokolade für Kinder problematisch sei. Wenn nun Koffein für Sportler und Kinder als problematisch erkannt wird, dann frage ich mich: Warum soll dies denn für andere Menschen plötzlich unproblematisch sein? Rezepte Cremiger Apfelsaft ganz in rosa 10 St Äpfel 1 St Rote Beete 1 St Karotte 1 EL Mandelpüree Äpfel, Rote Beete und Karotten entsaften. Vom entstandenen Saft etwas in Mixbecher geben. Mandelpüree beifügen und gut durchmixen. Die so entstandene cremige Masse wieder in den Saft zurückgiessen und aufrühren. Topinambursuppe mit Curry 4 St Topinambur, mittelgross 4 dl Wasser ½ St Apfel 1 TL Curry 8 St Maccadamianüsse NB Halit 1 TL Nama Bio Miso 1 Sträusschen Petersilie oder Korianderblätter Alle Zutaten ausser Petersilie im Mixer fein pürieren. Dann mit Petersilie oder Korianderblättern garnieren. Tipp: Der Suppe können Linsenkeimlinge oder Alfalfasprossen als Beilage beigegeben werden. Feldsalat mit Sprossen und Walnüssen 4 HV Feldsalat 1 HV Sprossen nach Wahl ½ TA Walnüsse Feldsalat und Sprossen separat mit nachstehender Sauce anmachen. Feldsalat in Suppenteller anrichten. Sprossen darübergeben und Walnüsse daraufstreuen. Sauce 3 EL Wasser 1 TL Mostrich (roher Senf) 1 EL roher Apfelessig 1 EL Honig oder Agavensaft ½ TA Öl aus schwarzem Sesam NB Halit 1 TL Edelhefe etwas Oregano Alles Zutaten gut vermischen. Rotkraut auf Kakischeibe ¼ St Rotkraut 2 TA Kokosflocken 2 EL Agavensaft oder Honig 1 MS Sternanis 1 MS Kreuzkümmel 1 LS Zimt NB Halit 1 TL Nama Bio Tamari 8 Scheiben Kaki 4 St Radieschen Rotkraut im Cutter fein hacken. Kokosflocken, Agavensaft und Gewürze gut daruntermischen. Kakischeiben auf Teller oder Platte anrichten. Mit einem Eisportionierer das Rotkraut als Halbkugel auf die Kakischeiben dressieren. Mit Radieschen ausgarnieren. Tipp: Anstelle von Kaki können auch Apfel- oder Ananasscheiben verwendet werden. Feigencreme mit Äpfeln 8 St Feigen, eingeweicht   2 St Äpfel 2 EL Mandelpüree 1 LS Zimt ½ TL Kokosflocken, rot eingefärbt Feigen mitsamt Einweichwasser in Mixer geben. Zusammen mit Mandelpüree und Zimt zu einer cremigen Masse verarbeiten. Äpfel durch die Röstireibe raffeln. Dann Äpfel mit der Creme vermischen. Mit Kokosflocken garnieren. Tipp: Je nach gewünschter Festigkeit, den Feigen mehr oder weniger Wasser beifügen. Anstelle der eingefärbten Kokosflocken können auch Gojibeeren oder ähnliches verwendet werden.
Cremiger Apfelsaft rosa
Rotkraut auf Kakischeibe
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