Apfeldicksaft Mit gutem Gewissen das Leben versüssen
Ein Apfel pro Tag hält den Arzt fern (an apple today keeps the doctor away). Sicher kennt jeder dieses Sprichwort im Volksmund. Tatsächlich sind Äpfel Alleskönner in Sachen Immunsystem, wenn sie reif sind. Reife Äpfel sind sehr schmackhaft, weil sie süss sind und mit einem feinen Aroma beglücken. Ebenfalls finde ich Äpfel sehr interessant, da jede Sorte, sowie jeder Baum ein anderes Aroma hervorbringt. Somit sind Langeweile und Eintönigkeit ausgeschlossen. Der Apfel gilt als die magische Frucht, welche bei uns heimisch ist. Bereits die Blüte des Apfelbaumes ist eine nektartragende und mit 75% sehr zuckerreiche, wohlduftende Scheibenblume. Sie ist eine wichtige Honigblume unserer Breitengrade. Schon lange stellt der Apfel in allen eurasischen Kulturen eine besondere Symbolik dar, nämlich die der Liebe, der Sexualität und der Fruchtbarkeit, sowie des Reichtums. Ebenfalls steht der Apfel seit uralter Zeit als Symbol für die Erde, sowie Erkenntnis und Entscheidung. Der Apfel erscheint bereits als Heilpflanze in einer alten babylonischen Schrift aus dem 8. Jahrhundert vor Christus, in einer Aufzählung der Kräuter des Heilkräutergartens von König Marduk-apla-iddina. Die Medizin des Mittelalters schrieb dem Apfel ebenfalls allerlei heilkräftige Wirkung nach. Sehr elegant finde ich persönlich, dass der Apfelbaum zur Familie der Rosengewächse gehört. In einem unserer Seminare vor einigen Jahren, bereitete ich ein Gericht mit Äpfeln zu und erwähnte die Vorzüge des Apfels. Daraufhin entgegnete mir ein Priester, der am Seminar teilnahm: „Der Apfel kann gar nicht gut sein, da er schon bereits Adam verführte und die Menschen aus dem Paradies warf.“ Für mich bedeutete diese Aussage ein spannender Denkanstoss. Darauf antwortete ich ihm: „Wenn der Apfel die Macht hat, einen Mann wie Adam zu verführen und die Menschheit aus dem Paradies zu vertreiben, dann muss er auch das Potential besitzen, die Menschen wieder zur Vernunft zu bringen und sie in das Paradies zurück führen zu können. Es ist eine Frage der Handhabung und der Absicht.“ Dies fand ich später bestätigt im Buch mit dem Titel Der Geist in den Bäumen spricht… von den Naturheilern Doris und Sven Richter. Diese beiden hervorragenden Persönlichkeiten haben wundervolle Baumelixiere entwickelt. Sie schreiben über den Geist des Apfelbaums unter anderem, dass er der Schöpfer der Gegensätzlichkeiten sei. Er lasse die Gegensätzlichkeiten - da er auch der Kern der Einheit sei - sich wieder finden und führe sie wieder zusammen. Weiter heisst es: Er führt die einzelnen Noten zu Liedern zusammen, woraus die Melodie der Melodien entsteht. Ebenfalls schreiben sie: Der Geist des Apfelbaumes trägt in sich die Schlange, die am Baum der Erkenntnis die Krone erreicht. Hierdurch vereinigt sie den Anfang mit dem Ende. Der Kreis schliesst sich. Das leidenschaftliche Suchen nach Vereinigung führt über die Trennung letztlich doch zum Ziel. Als ich an einem sonnigen Herbsttag die mit dem schönen süssen Obst vollbehangenen Bäume sah, und gleichzeitig wusste, dass viele Äpfel einfach auf den Boden fallen werden und nicht ihren Geniesser finden können, stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn man sich diese wunderbare, aromatische und zauberhafte Fruchtsüsse zunutze machen könnte, um sich das Leben und alle möglichen Speisen zu versüssen. Schon alleine die Vorstellung beflügelte mich. Nun, eigentlich konnte man das schon und zwar mit dem Obstdicksaft. Dieser wird jedoch beim Eindicken auf etwa 70-90°C erhitzt und ist somit keine Rohkost. Äpfel enthalten Fruchtzucker und Traubenzucker. Diese beiden Zuckerarten sind Einfachzucker und wahre Energiespender, wobei der Fruchtzucker nicht unbedingt den Blutzucker erhöht. Traubenzucker in den Früchten enthält auch Vitamine und Mineralien und führt im Gegensatz zu künstlich hergestelltem Traubenzucker nicht zu Verdauungsstörungen. Diese Zuckerarten sind in ihrer Struktur jedoch hitzelabil. Für deren Verdauung und Verarbeitung im Organismus benötigt man indessen sehr wichtige Enzyme. Die meisten Enzyme sind jedoch hitzeempfindlich und überleben 45-50°C nicht. Enzyme sind Katalysatoren des Lebens und sind an jedem Stoffwechselablauf hilfreich beteiligt. Für mich stand fest, ein Apfeldicksaft auf Rohkostbasis musste her! Was noch eben als unmöglich galt, ist möglich geworden. Der Apfeldicksaft aus biologischem Anbau in Rohkostqualität existiert nun. Freude herrscht! Jetzt ist es möglich überall da, wo bisher Honig oder der weit gereiste Agavendicksaft eingesetzt wurde oder gar nötig war, auch mit der heimischen Frucht Apfel zu süssen. Dieser süsse Apfeldicksaft ist tatsächlich roh, vegan, biologisch und aus den heimischen Früchten des Apfelbaumes. Mineralien, die für eine reibungslose Verstoffwechselung mithilfe der Enzyme benötigt werden, sind in diesem eingedickten Apfelsaft ebenfalls enthalten. So kann der Körper die erforderliche Energie aus den Zuckerarten gewinnen und umsetzen. Die Analyse zeigt einen interessanten Kaliumgehalt auf, nämlich 675 mg p.100g. Kalium ist zusammen mit Natrium – das ebenfalls im Apfeldicksaft vorhanden ist - ein wichtiger Elektrolyt für den Körper und signifikant am Elektrolythaushalt beteiligt. Man findet Kalium hauptsächlich im Zellinnern. Kalium ist wichtig für die Energiegewinnung, da es an der Aktivierung bestimmter Enzyme für den Kohlehydratstoffwechsel beteiligt ist. Weiter ist Kalium für das Wachstum der Zellen unerlässlich und spielt bei der Nervenreizleitung und Muskelkontraktion eine Rolle. Zusammen mit Mandelpüree ergibt sich daraus - auch aus dieser Hinsicht und nicht nur geschmacklich - eine vorteilhafte Verbindung. Für 100 Gramm Apfeldicksaft wird ca. 1 kg Äpfel auf schonende Art und Weise verarbeitet. Durch die hohe Brix-Zahl = hohe Dichte durch hohen Zuckergehalt, ist der Dicksaft ab Produktion mindestens 3 Jahre haltbar. Nährwertanalyse und Frage zur Verpackung finden Sie hier Es stimmt mich sehr glücklich, eine so wunderbare Möglichkeit zu haben, unsere Speisen und in gewisser Hinsicht auch unser Leben mit gutem Gewissen versüssen zu können. Übrigens, essen die Füchse, die bei uns zu Besuch kommen, auch gerne Äpfel. Als wir im Winter Äpfel in Schnitze geschnitten für die Amseln auf die Granitbank neben unserem Haus gelegt hatten, tauchte plötzlich ein wunderschöner Fuchs auf und verzehrte die Apfelschnitze genüsslich. Wir wiederholten das Experiment am nächsten Tag und der Fuchs kam bei der Dämmerung wieder und verleibte sich die von den Amseln übrig gelassenen Apfelschnitze ein. Seither besucht uns jeden Abend ein Fuchs ein bis zwei Mal und erfreut sich an unseren bereitgelegten Apfelschnitzen. Wir wissen noch nicht genau, ob es immer der gleiche Fuchs ist, oder ob es sich um mehrere handelt. Meist erfolgt der Besuch bei Dämmerung und bei Nacht. Für uns jedoch sind die Fuchsbesuche zur Apfelmahlzeit mindestens so beglückend und aufregend wie für die Füchse selbst. Wohl bekomm’s. Rezepte mit Serviervorschlägen Mandelmilch mit Apfeldicksaft ½ l Wasser 2 EL Mandelpüree 1 EL Apfeldicksaft 1 MS Zimt Alle Zutaten im Mixer kurz verarbeiten, bis die milchige Konsistenz sichtbar ist. Tipp: Diesem Drink können auch Früchte, wie Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Bananen, usw. beigemixt werden, die dann diesem Shake mehr Substanz verleihen.  Karottensuppe ½ l Wasser 3 St Karotten 2 EL Mandelpüree 1 EL Apfeldicksaft 2 EL Jojobaöl 1 MS Curry NB Halit Wasser, Karotten, Mandelpüree im Mixer gut verarbeiten. Bei laufendem Mixer Jojobaöl hinzu giessen. Dann die übrigen Zutaten beifügen und das Ganze nochmals kurz mixen. Tipp: Anstelle von Jojobaöl können auch andere mild schmeckende, gekühlt     gepresste und farbneutrale Öle verwendet werden, wie z.B. Mandel-, Aprikosen-, Lein-, Sonnenblumen- oder Sesamöl. Rotkraut 1 St Rotkraut 4 EL Traubenkernöl 2 EL Rosinen oder Weinbeeren 3 EL Apfeldicksaft 1 LS Zimt 1 LS Wachholder 1 MS Vanille 1 TL Tamari NB Halit Rotkraut fein reiben oder im Cutter hacken. Übrige Zutaten beimengen und gut vermischen. Tipp: Walnüsse als Dekoration bringen eine optische und geschmackliche Ergänzung. Kohl nach schweizer Art ½ St Weisskraut oder Wirsing 2 St Karotte 1 TA Mandel-Mayonnaise 1 EL Apfeldicksaft Kohl fein hobeln und Karotte in feine Streifen schneiden. Dazu eignet sich der Rohkostschneider von Börner. Dann die Mandel-Mayonnaise und den Apfeldicksaft beigeben. Gut durchmischen. Tipp: Dies ist ein Gericht, das sich gut eignet, wenn es nicht sofort serviert werden kann. Es hält sich problemlos einen Tag. Geeignet zum Mitnehmen auf die Reise oder zur Arbeit. Fruchtige Edelpralinen 4 EL Mandelpüree 4 EL Apfeldicksaft 1 TA Kokosöl 1 EL Carob ½ TL Vanille Apfeldicksaft mit Vanille und dem Mandelpüree vermengen. Dann das Kokosöl unter Rühren mit dem Schwingbesen dazugiessen. Carobpulver durch ein Sieb während dem Rühren dazumengen. Wenn das Carob so eingerührt wird, entstehen keine Klumpen. Die Masse in Siliconflex-Formen o. Ä. giessen. Damit die Pralinen fest werden, mind. 3 Std im Frigor (Kühlschrank) kühlstellen. Wenn es eilt, kann auch im Tiefkühlfach angekühlt werden. Die Silikon-Formen haben den Vorteil, dass man die Pralinen besser herausnehmen kann. Die Pralinenmasse kann auch in andere Formen gegossen werden, die mit Klarsichtfolien ausgekleidet sind.
Quellenangabe mit freundlicher Erlaubnis des Herausgebers: Kristallisations-Bilder von Bio- und Nichtbio-Äpfeln nach der Soyana- Methode, aus dem Buch von A.W.Dänzer "Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln, im Vergleich: Bio und Nichtbio", Verlag Oneness-Seed, Schlieren, Schweiz, 2012
Bio-Apfel
Nichtbio-Apfel
Bezugsquellen Apfeldicksaft: Für Lieferung innerhalb der Schweiz:  oder in unserem Laden direkt einkaufen im Zentrum für Rohkost & Gesundheit Dorfstr. 23, 5078 Effingen / Schweiz  Urs & Rita Hochstrasser info@urshochstrasser.ch Tel: +41 (0)62 876 20 22 Preisliste  Für Lieferung ausserhalb der Schweiz: Soyana Deutschland oder: PuraVitaNaturwaren oder: RohKöstlich in Holland bei: Unlimited Health oder bei Keimling: Deutschland: www.keimling.de Österreich: www.keimling.at Frankreich: www.keimling.fr EU: www.keimling.eu
Weitere Informationen: Urs & Rita Hochstrasser info@urshochstrasser.ch Tel: +41 (0)62 876 20 22 und Rezepte: im Buch Rohkost vom Feinsten in Broschüre Apfeldicksaft Nährwertanalyse und Frage zur Verpackung finden Sie hier
© Urs & Rita Hochstrasser, Zentrum für Rohkost und Gesundheit – Rohkost vom Feinsten Seminarlokal & Ölmühle im Rebstock, Dorfstrasse 23, 5078 Effingen / Schweiz Büro und Leitung Telefon: +41 (0)62 876 20 22 /  urshochstrasser.ch
Nährwertanalyse und Frage zur Verpackung finden Sie hier