Die Menschheit in der Zerreissprobe Wird das Beschaffen von guten Lebensmitteln immer mehr ein Ding der Unmöglichkeit? Zieht sich der Strick um den Hals derjenigen, die gesund leben möchten, immer mehr zu? Etabliert sich in der Lebensmittelindustrie immer mehr der nackte Wahnsinn? Arbeitet die Politik nun vollends gegen sein Volk? Sicherlich hat sich infolge der Gegebenheiten jeder schon mal mit diesen Fragen befasst. Für den durchschnittlichen, mediengläubigen Menschen bleibt da allerdings wenig Hoffnung. Da werden die Menschen verwirrt, verängstigt und fehlinformiert. Eine Seuche jagt die andere, ein Krieg den nächsten und wenn man nicht durch ein Virus oder Bakterium bedroht ist, dann sind es Terroranschläge oder Wirtschaftskrisen. Die wirklichen Gefahren liegen mit höchster Wahrscheinlichkeit allerdings etwas anders gelagert. Immer häufiger werden Machenschaften aufgedeckt, die an Hinterlist kaum zu überbieten sind. Beispielsweise ist im Schweizmagazin ein Artikel erschienen, in welchem zu lesen ist, dass deutsche Soldaten in Afghanistan für Heroin- und den internationalen Drogenhandel sterben müssen. Das langfristige Ziel dieses Militäreinsatzes sei es, die Taliban von jeder Regierungsgewalt fern zu halten, um so den beständigen Anbau von Opium und die Produktion von Heroin zu gewährleisten. Seit die Koalitionstruppen in Afghanistan einzogen, um in der weltgrössten Drogenküche die Heroinproduktion zu stoppen, seien sie in diesen 10 Jahren überhaupt nicht vorangekommen. Im Juli 2000 verbot der Führer der radikal islamischen Taliban den Opiumanbau, heisst es weiter, und schon im Jahr 2001 wuchs Weizen in Afghanistan, so weit das Auge reichte. Weil diese Handlung ein immenses finanzielles Loch auf Seiten der USA riss, hat man eiligst etwas unternommen. Nicht nur die USA sind Nutzniesser des von Afghanistan ausgehenden Drogenhandels, sondern auch die Bankenbranche hat sich mit den Drogengeldern Mittel verfügbar gemacht, mit denen sie sich Liquidität verschafft haben. Einige Häuser hätten sogar den eigenen Kollaps nur anhand von Geldern aus dem Drogenhandel verhindert. Die von den USA geführte Invasion am 7. Oktober 2001 unter dem Vorwand Bin Laden zu suchen, galt unter anderem auch der Absicht, die afghanischen Schlafmohnfelder (zur Drogenproduktion) zurückzugewinnen. Dies scheint auch gelungen zu sein. Im Jahre 2000 wurden noch 82’000 Hektaren (ha) angebaut. Nach dem Verbot durch die Taliban im Jahre 2001 standen nur noch 8’000 ha für Mohnanbau zur Verfügung. Im Jahre 2010 gab es laut Schweizmagazin eine Anbaufläche von 193’000 ha für Mohn. Die Rückgewinnung der Felder als Opiumanbaufläche wurde mit einer äusserst perfiden und ausgeklügelten Vorgehensweise erreicht. Afghanistan wurde mit Weizenlieferungen geradezu überschwemmt, sodass die Bauern ihre Ernten nicht mehr verkaufen konnten und gezwungen waren, wieder Opium anzupflanzen. Die Weizenschwemme sei von der CIMIC (Zivil- militärische Zusammenarbeit) koordiniert worden. Ob die deutsche Bundesregierung von den Hintergründen Kenntnis hatte oder nicht, sei dahingestellt, aber auf jeden Fall hätten sie sich, laut diesem Bericht, von den USA zu Handlangern der Heroinproduktion machen lassen. Also starben die bisher 50 Soldaten nicht für die Sicherheit Deutschlands und auch nicht im Krieg gegen den Terror, sondern schlicht und einfach für Heroin. Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/7318-Deutsche-Soldaten-Sterben-Heroin.html Laut VGT (Verein gegen Tierversuche, www.vgt.ch) werden 90% der Weltsojaernte an Schlachttiere verfüttert. 80% der US- Getreideernte wird an Schlachttiere verfüttert. 66% der Getreideernte in der Schweiz wird an Schachttiere verfüttert. Und dieser Irrsinn wird von verschiedenen Regierungen mit dem Geld ihrer Steuerzahler unterstützt. 70% des abgeholzen Amazonaswaldes wurde für Viehweiden verwendet und der grösste Teil der restlichen 30% für den Futtermittelanbau. Demgegenüber stehen aber die Erkenntnis, dass z. B. für die Erzeugung von 1 kg Rindfleisch zwischen 15-20’000 Liter Wasser benötig wird, womit man ein ganzes Jahr lang duschen könnte. Oder auf der Landfläche, die man benötigt um 50 kg Rindfleisch zu produzieren, könnten 6’000 kg Karotten geerntet werden. Wenn man dann noch dazu nimmt, dass täglich 43'000 Kinder an Hunger sterben, dann stellt sich die Frage: Sind die Menschen an den Schalthebeln eigentlich schwachsinnig oder bösartig? Selbst im biologischen Landbau hat man diesen Frühling wieder feststellen können, dass z. B. Erdbeeren nicht mehr nach Erdbeeren schmecken und diesen Sommer wieder zu erkennen ist, dass Tomaten nicht mehr nach Tomaten schmecken, obwohl sie reif aussehen und schön rot sind. Die Hybridzüchtung (auch im Bioanbau) hat nicht mehr dem Bedürfnis des Konsumenten, sondern dem des Handels zu entsprechen. Da sich der Handel auf ein paar wenige grosse Unternehmen reduziert hat, konnte er sich auch eine Machtposition verschaffen, sodass dadurch dem Anbau diktiert wird, was wo und wie angebaut wird und dem Konsumenten auf der anderen Seite was, wo, wann und wie konsumiert. Dass Wirtschaft und Hochfinanz einen Weltvernichtungstripp und einen menschen- und lebensverachtenden Lauf eingeschlagen hat, müsste inzwischen bei genauerem Hinsehen jedem klar denkenden Menschen auffallen. Dass die Sparten Agrar, Chemie und Pharma sowie Politik dem Menschen nicht mehr wirklich dienlich sind, sondern mit in diesen zerstörenden Strudel gerissen sind, ist in der Zwischenzeit ebenfalls offensichtlich. Die Presse lässt sich in diesen dunklen Machenschaften aufs Schändlichste missbrauchen und hilft wacker mit, Angst und Schrecken in Form von Pandemien oder sonstigen Schreckensmeldungen zu verbreiten. Was wäre ein Sommer ohne Seuche? Auch dieses Jahr hat die Presse ihre Arbeit getan und Leute verunsichert mit diesem EHEC-Bakterium. Um zu verhindern, dass Menschen die erwachen, der Vernichtungsmaschinerie durch die Maschen fallen, werden enorme Anstrengungen unternommen, den Anbau von Heilkräutern zu verbieten und unterbinden. Weil man nicht einfach verbieten kann, die Nahrung roh zu essen, wurde entschieden, dass man ein bisschen Angst und Bange verbreitet. Es ist erstaunlich, wie sich diese Muster der Seuchen- und Krankheitspanikmache immer wieder gleichen. Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die diesen Machenschaften auf die Schliche kommen. Für diese Menschen ist es wichtig, dass sie sich nicht als machtlose Opfer betrachten, sondern dass sie ihre Möglichkeiten entdecken und danach handeln. Die erste und einfachste Möglichkeit ist sicher, die Dinge zu hinterfragen. Es ist ebenfalls effizient – falls noch nicht geschehen - die Ernährung auf vegane Rohkost umzustellen. Es gibt in Europa auch immer mehr so genannte Food Cooperations, d.h. wo der Verbraucher direkt beim Landwirt einkauft, wo man Gemeinschaften zwischen Konsumenten und Produzenten bildet und somit die Zwischenhandelsgiganten ganz einfach auslässt. Es gibt auch immer mehr Bewusstsein im landwirtschaftlichen Anbau, wie z. B. die Shumei-Landwirtschaft, den Homa- Anbau sowie den friedfertigen Landbau, oder auch die Permakultur. Mir scheint es sowieso interessant und hilfreich, die Menschen, welche das Essen anbauen, persönlich zu kennen. Kürzlich waren wir auf einem Shumei-Landwirtschaftsbetrieb eingeladen und haben da grossartige, bewusste, liebenswürdige Menschen angetroffen. Shumei ist eine natürliche Landwirtschaft Eine Philosophie der Harmonie mit der Erde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte der Japaner Mokichi Okada eine neue Form des Gemüseanbaus, die sich an der Weisheit der Natur selbst orientiert und den harmonischen Dreiklang von reiner Erde, reinem Saatgut und dem reinen Herzen des Landwirts pflegt. Seit fünf Jahren gibt es in Bad Nauheim- Steinfurth eine Niederlassung der japanischen Initiative Shumei, deren Gründer Mokichi Okada (1882-1955) Anfang des 20. Jahrhunderts die Grundsätze und Methoden von Natürlicher Landwirtschaft entwickelte. Seit 40 Jahren wird diese Methode in Japan erfolgreich praktiziert. Okada ging es um ein neues Verständnis der Harmonie zwischen den natürlichen Elementen der Erde und um den grundsätzlichen Respekt für das Zusammenwirken von Licht, Erde, Boden und Wasser, den Grundelementen, die am natürlichen Wachstumsprozess beteiligt sind. Landbau: eine Kunst und eine spirituelle Praxis Mokichi Okadas umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten landwirtschaftlicher Methoden beruhen auf vielen unterschiedlichen Ereignissen auf seinem Lebensweg und sein Verständnis von wirklicher Gesundheit resultiert aus der persönlichen Erfahrung vieler Krankheiten. So erzielte er wertvolle Erkenntnisse für die Ernährung des menschlichen Körpers und des Geistes. Im Rahmen dieser Arbeiten entwickelte er eine neue Form des Gemüseanbaus, die sich an der Weisheit der Natur selbst orientiert, Bahn brechend für die Fortschritte in der Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Ursprünglichkeit und der Echtheit der Pflanzen. Für Mokichi Okada war dieses nicht nur ein Mittel zur Pflanzung von unverfälschten und gesunden Nahrungsmitteln, vielmehr sah er hierin eine Kunst und spirituelle Praxis. Diese Methode beruht auf dem Verständnis des Zusammenspiels der Elemente und der subtilen körperlichen und geistigen Beziehungen zwischen allen am Gemüseanbau Beteiligten. Das sind außer Erde, Sonne, Regen, Wind, Wasser auch die Landwirte und Gärtner, die die Erde bearbeiten und bepflanzen, die Menschen, die die Früchte des Feldes verzehren, und die Gesellschaft, in der sie leben. Die Natürliche Landwirtschaft ist bestrebt, deren Gesundheit und Wohl zu fördern. Sie ermöglicht tiefe Einsicht in die Bedeutung eines jeden der genannten Elemente. Es ergeben sich Vorteile, wenn man lernt, in Harmonie mit diesen zu arbeiten – „die Natur lehrt uns alles!“ Quelle: http://www.visionen.com/Rubriken/Spiritualitaet/Shumei_Natuerliche_Landwirtschaft Sich wildkräuterkundig zu machen ist nicht schwer; es gibt darüber Kräuterwanderungen, Seminare und Bücher (z.B. Essbare Wildpflanzen, AT-Verlag ISBN 978-3-03800-335-9 oder Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen, Kosmos-Verlag, ISBN 978-3- 440-09154-8). Wildkräuter können sowohl als Nahrungsergänzung wie auch als Heilkräuter dienen. Bei Wildkräutern als Heilkräuter ist folgendes zu beachten: Man braucht das Wildkraut nicht unbedingt zu kennen, jedoch dann immer nur ein Kraut pro Mal pflücken und kauen. Schmeckt das Kraut eklig, sofort wieder ausspucken, schmeckt es angenehm, soviel essen bis sich der Geschmack verändert. Damit dies auch funktioniert, ist es unerlässlich, dass man weder Fleisch, noch Kaffee, Tabak, Alkohol oder Drogen konsumiert. Es ist wichtig, dass sich die Menschen mit positiven Absichten untereinander organisieren und nicht mehr erwarten, dass dies durch die Politik getan wird. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, diesen dunklen Machenschaften zu entrinnen, indem er das Lichtvolle sucht. Zu diesen lichtvollen Eigenschaften, die man in sich selber installieren kann, gehören z.B.  Wohlwollen, Mitgefühl, Respekt gegenüber dem Leben, Rücksicht, Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit. Es ist wichtig, dass man sich auf die Suche nach dem Positiven macht und menschliche Grösse zeigt. Eine grosse Hoffnung verbreitet z.B. das Buch Transformation der Erde von Morpheus. Die Zeit von Hochmut und Demut ist vorbei, es ist die Zeit des Mutigen angebrochen. Angst ist auf jeden Fall ein schlechter Ratgeber, denn Angst ist die erste Eigenschaft, womit die dunklen Mächte arbeiten. Sich vor etwas zu ängstigen, ist der sicherste Weg, das was man fürchtet in seine Erfahrung zu ziehen. Die Aufmerksamkeit sollte auf das gerichtet sein, was man sich wünscht und nicht auf das, was man ablehnt. Da wo die Aufmerksamkeit hingelenkt wird, fliesst auch die Energie. Rezepte Kohlrabicremesuppe mit Basilikum 1 ½ St Kohlrabi 2 Sträusse Basilikumblätter 2 dl Wasser 2 EL Mandelpüree 4 EL Mandelöl NB Halit (Vollsalz), Edelhefe, Muskat 2 EL Garniercreme (Sauce Royale / Mandelmayonnaise) 4 St Rote Beete Setzlinge ½  Kohlrabi durch die Legumette treiben oder sonst in Streifen schneiden, als Garnitur. 4 Blätter Basilikum für Garnitur auf die Seite legen. 1 Kohlrabi mit den restlichen Basilikumblättern und dem Wasser im Mixer verarbeiten. Dann das Mandelpüree dazugeben und während laufendem Mixer das Mandelöl dazugiessen. Mit den Gewürzen abschmecken. Mit dem Dressiersack die Garniercreme zu einer Rosette auf die Suppe spritzen. Die grossen Blätter von den Setzlingen abtrennen. Die Blattstiele wie Schnittlauch fein schneiden und als Garnitur darüberstreuen. Mit den Kohlrabistreifen, Basilikumblättern und den Rote Beete Setzlingen ausgarnieren. Kohlwickel chinesische Art 1 St Bierrettich 1 St Karotte 1 St Chinakohl 1 St Avocado 1 TA Broccolisprossen NB Halit, Edelhefe, Muskat Rettich und Karotte schälen. Rettich mit V-Hobel oder ähnlichem der Länge nach in feine Scheiben (ca. 1mm) schneiden (s. Bild unten). Die Rettichscheiben auf Gittereinsatz des Trockners geben, leicht salzen und im Trockner bei 40° eine halbe Stunde antrocknen lassen. Unterdessen Karotte der Länge nach in feine Streifen schneiden (z.B. mithilfe der Rokoreibe von Börner). Chinakohl in feine Streifen schneiden. Sprossen dazugeben. Avocado würfeln dem Chinakohl beigeben. Mit Halit, Edelhefe und Muskat würzen und sorgfältig vermischen. Diese Mischung zusammen mit den Karottenstreifen in die angetrockneten Rettichscheiben einrollen. Den Teller mit der nachfolgenden Sauce ausgarnieren und etwas Sauce separat servieren. Meerrettich-Tamari-Sauce ½ TA Nama Bio Tamari ½ TA Wasser 1 EL geriebener Meerrettich ½ TL Guarkernmehl Wasser, Tamari, Meerrettich im Mixer aufarbeiten und während laufendem Mixer das Guarkernmehl dazugeben. Tipp: Wenn roter Rettich verwendet wird, nicht schälen, da so eine schöne Zeichnung entsteht. Kokos-Ananas-Mus mit Kirschen und Walderdbeeren 4 TL Kokos-Ananas-Mus* 1 HV Wildkirschen 1 HV Walderdbeeren Das Kokosmus mithilfe von 2 Dessertlöffeln zu Quenelle (s. Bild) formen und in eine Dessertschale anrichten. Dies umgeben mit den Kirschen und Walderdbeeren. Tipp: Wenn die Kokos-Quenelles mind. ½ h im Kühlschrank stehen oder 5 min. im Tiefkühler, werden sie schnittfest. * erhältlich von der Bodensee-Ölmühle
Kokos-Ananas-Mus mit Kirschen und Walderdbeeren
Meerrettich-Tamari-Sauce zu Kohlwickel chinesische Art
Weisser Rettich in Scheiben gehobelt
Kohlwickel chinesische Art
Kohlrabicremesuppe mit Basilikum
Salbei und andere Kräuter in der Fülle
Gartenanbau im Einklang mit der Natur
Schwalbenschwanz-Raube geniesst Fenchelkraut
Alle haben sie Platz - auch Feuersalamander
© Urs & Rita Hochstrasser, Zentrum für Rohkost und Gesundheit – Rohkost vom Feinsten Seminarlokal & Ölmühle im Rebstock, Dorfstrasse 23, 5078 Effingen / Schweiz Büro und Leitung Telefon: +41 (0)62 876 20 22 /  urshochstrasser.ch