Milch gibt starke Knochen!?
Milch und Milchprodukte haben in unserer Kultur einen wichtigen Stellenwert eingenommen - für die meisten Menschen kaum
wegzudenken. Wenn jedoch das Bewusstsein ansteigt und sich Menschen bewusst werden, was sie mit dem Konsum von Milch und
deren Produkten anrichten, dann kann die Entscheidung für eine Umstellung auf eine milchfreie Ernährung eine grosse Herausforderung
bedeuten. Ich habe anschliessend einige Vorschläge für vegane Milchprodukte, die das Umsteigen erleichtern, die Lebensqualität
erhöhen, die Umwelt schonen und selbstverständlich auch das Wohl der Tiere mit einbezieht. Ich erlaube mir, eine kleine Geschichte zu
erzählen, die ich nicht erzählen würde, wenn ich keine besseren Gegenvorschläge zu tierischer Milch hätte:
Eben sind sie gelandet. Wesen aus einer anderen Galaxie, deren Technik derjenigen der Menschheit weit voraus ist. Sie sind sich
bewusst, dass Frauen der Erdenmenschen, wenn sie ein Kind geboren haben, Milch produzieren. Diese Wesen verschaffen sich nun
Zugang zu dieser menschlichen Milch Sie
beschliessen, die Frauen, welche
verhältnismässig viel Milch produzieren,
auszusondern und sie in grossen Hallen gefangen
zu halten. Ein paar Männer, die relativ muskulös
sind, werden ebenfalls ausgesondert. Die übrigen
Frauen und Männer, sowie Kinder werden getötet
und weil diese Wesen Fleisch essen, werden die
Menschenleichen zu tollen Fleischspeisen
verarbeitet und von diesen Wesen verzerrt.
Die übrig gebliebenen Männer sind separat
gehalten und dienen als Samenlieferanten. Mit
diesem Samen werden die Frauen künstlich
besamt. So hält man die Frauen ununterbrochen
schwanger. Unmittelbar nach der Geburt
separieren diese Wesen die Kinder von ihren
Müttern, stecken sie in einen einzelnen Raum und
geben ihnen künstliche Nahrung an Stelle von
Muttermilch je nach dem, wozu diese Kinder
später dienen. Die Kinder sehen ihre Mütter nicht
und die Mütter kennen ihre Kinder auch nicht
mehr. Den Frauen wird jetzt ihre Milch abgepumpt
und anschliessend verarbeitet. Die Frauenmilch
dient zur Nahrung dieser galaktischen Wesen.
Diese galaktischen Wesen beginnen, mit den
Menschen eine Zucht zu betreiben. Wenn das
Kind einer Mutter die viel Milch gibt, weiblich ist und die Anzeichen darauf hindeuten, dass dieses Mädchen ebenfalls einmal viel Milch
geben wird, kommt es später zu den Milchfrauen
und wird wie seine Mutter ununterbrochen
geschwängert. Wenn das Kind ein Junge ist und
ebenfalls Hinweise zeigt, dass seine Töchter als
Milchproduzentinnen verwendet werden könnten,
wird er eventuell als Zuchtmann herangezogen.
Falls dies nicht der Fall ist, wird das Kind mit drei
Jahren als Mastkind, oder allenfalls erst mit
vierzehn Jahren als Mastjugendlicher, getötet,
zerlegt und zu Fleischprodukten für die
galaktischen Wesen verarbeitet.
Diese Wesen werden auf unbestimmte Zeit hier
auf der Erde bleiben und ihr (Un)wesen mit den
Menschen treiben. Ein Happyend wird es erst
geben, wenn diese galaktische Zivilisation eine
Bewusstseinserhöhung hat und einsieht, dass
Menschen auch göttliche Wesen sind.
Wie fühlt es sich für Sie an, in dieser Geschichte
Mensch zu sein?
Selbstverständlich ist diese Geschichte
Sciencefiction, aber für viele unserer jüngeren
Brüder, sprich Tiere, knallharte Realität. Falls Sie
sich entschieden haben, vom Elend der tierischen
Milch wegzukommen, gebe ich Ihnen hier noch
einen Hinweis, der Ihnen dabei behilflich sein wird
und Ihr Vorhaben erleichtern kann:
Schauen Sie einem frisch geborenen Kalb oder einer Ziege oder sonst einem Tier, dessen Mutter Milch für die Menschen produziert, in
die Augen und erklären Sie ihm: „Ich bin mit meinem Milchkonsum dafür verantwortlich, dass Du Deine Mutter nicht kennst!“
Behalten Sie diese Aktion in der Erinnerung aufrecht und spielen Sie diese jedes Mal mit all Ihren Sinnen durch, bevor Sie jeweils ein
Milchprodukt zu sich nehmen möchten. Sie werden sehen, dass dadurch eine Mandelmilch, oder ein Käse aus Nüssen, auch eine
seelische Wohltat sein wird.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Mensch sein und beim Trinken der Milch Ihrer Wahl.
REZEPTE
Milchshake mit Bananen und Birnen
½ l
Wasser
1 St
Banane
1 St
Birne
2-3 St
Datteln
2 EL
Mandelpüree
1 LS
Lebkuchengewürz
Die Birne von Stiel und Fliege, je nach Sorte auch vom Kerngehäuse befreien. Zusammen mit den übrigen Zutaten in Mixer geben und
gut verarbeiten. Anstelle von Lebkuchengewürz kann auch Safran verwendet werden.
Milchkaffee
½ lt
Wasser
2 EL
Mandelpüree
2 EL
schwarze Melasse
1 EL
Kokosöl
Die Zutaten im Mixer gut verarbeiten.
Falls Sie kein Freund von kaltem Kaffee sind, kann auch warmes Wasser verwendet werden.
Tipp: Dieser „Milch-Kaffee“ schmeckt herrlich, wenn er mit Datteln oder Honig gesüsst wird.
Anstelle von Mandelpurée eignen sich auch Walnüsse, wobei dann die Milch durch ein Tuch passiert wird.
Bio Beta Sweet Möhren an Pinienkernsauce
400 g
Bio Beta Sweet Möhren *
Die Möhren ohne zu schälen fein reiben oder in Julienne schneiden (Rohkostreibe von Börner).
Anschliessend mit der untenstehenden Sauce vermengen.
* Diese Möhre ist eine alte Sorte, welche eine Kreuzung zwischen der Urmöhre und der orangefarbenen Karotte ist. Sie ist daher
gehaltvoller als die gewöhnliche Karotte und zeigt im Geschmack mehr Charakter.
Sauce:
1 TA
Pinienkerne
2 EL
Kokosöl
1 TA
Wasser
2 Scheiben
Ananas, gewürfelt
½ EL
Hefe
1 MS
Muskat
1 MS
Vanille
NB
Vollsalz
Die Zutaten in Mixer geben und alles gut verarbeiten.
Anstelle von Pinienkerne können auch Zederkerne oder Mandelpüree verwendet werden.
Spitzkraut mit Süssmais
½ St
Spitzkraut
1 Kolben
Süssmais
1 St
Karotte
½ St
Apfel
1 TA
Mandelmayonnaise
1 EL
Honig
1 TL
Curry
Spitzkraut fein hobeln. Süssmais vom Kolben schneiden. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. Diese Zutaten zusammen in
eine Schüssel geben. Apfel in feine Würfel schneiden und ebenfalls dazugeben. Sauce mit übrigen Zutaten und dem Gemüse gut
vermengen. Das Gericht etwas stehen lassen, weil es dadurch etwas mundiger wird.
Chili non Carne
3 TA
Wildroggen oder Roggen, angekeimt
1 TA
Süsslupinen, angekeimt
1 TA
Rote Linsen, angekeimt
5 St
Tomaten
3 EL
Olivenöl
3 EL
Tamari
1 TL
frisch gehackte Chili oder:
2 LS
Chilipulver
Etwas
Oregan, Majoran, Rosmarin, Thymian, Koriander
NB
Vollsalz
Den Roggen durch den Wolf lassen und in eine Schüssel geben. Süsslupinen und Linsen dazugeben. Die Tomaten in den Mixer geben
und fein pürieren. Die übrigen Zutaten beigeben und nochmals durchmixen. Die so entstandene Sauce dem Roggen beimengen.
Dieses Gericht ist am besten, wenn es mindestens 10 Minuten stehen gelassen wird, damit sich der Geschmack voll entfalten kann. Als
Beilage zu diesem Gericht eignen sich z.B. Kohlrabi-Nudeln oder Zucchini-Spaghetti, usw.
Tipp: Ein Stück Sellerie und eine kleine Möhre mit dem Wildroggen durch den Wolf gelassen, verleihen diesem Gericht eine etwas
reichhaltigere Note.
Achtung: Die Mengenangabe von Chili ist nicht Pflicht - die Schärfe sollte den Bedürfnissen angepasst werden.
Sonnenblumen-Frischkäse
2 TA
Sonnenblumenkerne, geschält, angekeimt
2 TA
Wasser
3 EL
Sauerkrautsaft
1 MS
Koriander
1 EL
Edelhefe
NB
Vollsalz
Die Zutaten im Mixer gut pürieren und mindestens 2 Stunden stehen lassen. Diese Paste kann wie Frischkäse verwendet werden.
Tipp: Anstelle von Sauerkrautsaft kann auch EMX, Rejouvelac (Rezept s. Buch: Rohkost die lebendige Nahrung) oder Kanne Brottrunk
verwendet werden.
Es eignen sich auch die Gewürze, die Sie bisher für Ihren Frischkäse verwendet haben.
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© Urs & Rita Hochstrasser, La Haute Cuisine Crue – Rohkost vom Feinsten / Gesundheitsberatung
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