Rohkost für die Klugen Unser Gehirn ist die Schaltzentrale unseres Körpers, und es ist der Teil, der am sensibelsten auf die zugeführte Nahrung reagiert. Obwohl es meines Erachtens, dafür nicht allzu lange Studien braucht, so zeigt es sich trotzdem immer mehr auf der wissenschaftlichen Basis, dass eine falsche Ernährung Auswirkungen auf die Intelligenz hat. Die beste Studie ist der Selbstversuch. Ich habe erfahren, dass ich seit meiner Ernährungsumstellung anders denke, auch präziser und schneller als vorher. Es wirkt sich auch auf die Wahrnehmung aller Sinne aus. Den positivsten Einfluss darauf hatte eindeutig die vegane Rohkost. Studien haben aufgezeigt, dass Personen mit höherer Intelligenz und guter Bildung eher dazu neigen, vegetarisch zu essen. Dafür gebe es mehrere Erklärungen. Eine davon wäre, dass gebildete Personen sich eher mit den Zusammenhängen ihrer Ernährung befassen würden, was sich dann auf ihr Essverhalten auswirken würde. Neuere medizinische Erkenntnisse deuten nun jedoch darauf hin, dass es eine Wechselwirkung gibt zwischen der Hirnleistung einer Person und ihrer Ernährungsweise. Eine schlechte, stark verarbeitete Nahrung schädigt offenbar direkt das Gehirn. Vor allem Fastfood, tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Eier und deren Erzeugnisse, isolierter Zucker und in irgendeiner Weise erhitzte Fette und Öle, scheinen das Gehirn negativ zu beeinflussen. Die Konsequenz davon kann sein, dass sich die Person künftig noch schlechter ernährt. Weitere Infos zum Thema Vollbauch-Hunger VBH sehen Sie hier. Auf der Internetseite Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal (www.heilpraxisnet.de) kann man folgenden Artikel lesen: Studie: Fertigessen macht Kinder dumm Gesunde Ernährung fördert Hirnleistung bei Kindern Studie: Industriell hergestelltes Fertigessen macht Kinder dumm. Eine gesunde Ernährung fördert hingegen das kognitive Leistungsvermögen Kinder die sich vollwertig und gesund ernähren, sind in der Regel im späteren Erwachsenenalter auch intelligenter, als ihre Altersgenossen, die vorwiegend Fertigmahlzeiten in ihrer frühen Kindheit zu sich nahmen. Zu diesem Ergebnis gelangte eine Studie der Universität in Bristol. Essen entscheidet über geistige Fähigkeiten Das Essen im Kindesalter entscheidet im entscheidenden Maße darüber, wie sehr die kognitive Leistungskraft im späteren Erwachsenenalter ausgeprägt ist. Offenbar beeinflusst das Essen die Entwicklung und Ausprägung von Hirnarealen. Das jedenfalls besagt eine Studie der Universität Bristol, die im Wissenschaftsmagazin „Journal of Epidemiology and Community Health“ vorgestellt wurde. Demnach fördert eine natürliche, ausgewogene und vitaminreiche Kost das Gehirnwachstum. Im Gegensatz dazu führt der überwiegende Verzehr von industriell hergestellten Lebensmitteln, die u.a. viel Zucker, Fett und künstliche Vitamine enthalten, zu einer niedrigeren Intelligenz im späteren Lebensalter. Studiendaten von rund 4000 Kindern ausgewertet Im Verlauf der Langzeitstudie beobachteten die Wissenschaftler und Sozialmediziner die Entwicklung von rund 14 Tausend Kindern, die in den Jahren 1991 und 1992 geboren wurden. Ab dem dritten Lebensjahr wurden die Eltern mit Hilfe eines Fragebogens zur täglichen Ernährung ihres Kindes befragt. Im achten Lebensalter unternahmen die Forscher bei den Kindern einen Intelligenztest, um die erworbenen Fähigkeiten und Denkleistungen zu bemessen. Darüber hinaus teilten die Wissenschaftler die Kinder in drei Gruppen ein. In der ersten Gruppe befanden sich die Kinder, die sich überwiegend mit Fertigessen der Lebensmittelkonzerne ernährten. In der zweiten Gruppe waren diejenigen, die überwiegend traditionelle Kost zu sich nahmen. Traditionell bedeutet in diesem Zusammenhang eine Fleischreiche Kost mit einem geringen Anteil von Gemüse. In die dritte Gruppe wurden diejenigen eingeteilt, die während ihrer Kindheit viel Salat, Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Nudeln und Reis verzehrten. Da Probanden aus unterschiedlichen Gründen aus der Studie ausstiegen, konnten die Daten von immerhin rund 4000 Kindern vollständig ausgewertet werden. Bessere kognitive Leistungskraft durch gesundes Essen Nach der Auswertung gelangte das Forscherteam zu erstaunlichen Ergebnissen. Je mehr Kinder im Alter von drei Jahren industrielles Fertigessen zu sich nahmen, umso geringer fiel auch der spätere durchschnittliche Intelligenzquotient (IQ) aus. Umso mehr die Kinder unverarbeitetes Essen wie frisches Obst und Gemüse verzehrten, umso höher fielen auch ihre geistigen Fähigkeiten aus. Die Art der Ernährung wirkte sich allerdings nur bis zum dritten Lebensjahr auf die Kinder aus. Entwicklungspsychologisch betrachtet werden die wichtigsten kognitiven Fähigkeiten in den ersten drei Lebensjahren gebildet. Das bestätigen auch die Studienautoren. „Die Auswirkungen der Essgewohnheiten in der frühen Kindheit auf Gehirn und Verhalten überdauern bis in die spätere Kindheit, selbst bei folgenden Veränderungen der Ernährung“. Eltern, die ihre Kinder also vorwiegend mit gesunder, natürlicher und vollwertiger Kost ernährten, förderten auch ein optimales Wachstum des Hirns. (sb)“   Laut Bruce Lipton - Intelligente Zellen, kann nach Veränderung der Umstände - in diesem Falle die Ernährung - auch wieder sehr viel gut gemacht werden. Auch wenn die gesunde Ernährung in den ersten drei Jahren ein extrem wichtiger Faktor darstellt, ist es für die Umstellung auf eine lebensfreundliche Ernährung, wie sie die vegane Rohkost darstellt, nie zu spät. In dieser Hinsicht scheint Deutschland ein riesiges Erwachen zu haben und bereits eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die erste vegetarische Messe Veggie World in Wiesbaden war ein grosser Erfolg. Die Rohvolution 2011 in Berlin hat ebenfalls gegenüber letztem Jahr wiederum um 1’000 Besucher zugelegt. Auch die Ausstellerzahl hat zugenommen. Es ist erfreulich, dass ein europäisches Land wie Deutschland, jährlich drei und ab 2012 vier Rohkostmessen erfolgreich durchführen kann. Rezepte Rita’s Gründrink 1 HV frische Kräuter (Löwenzahn, Petersilie,    Schachtelhalm) etwas Klee, Spitzwegerich, Currykraut, Salbei, Basilikum 3 dl Wasser 1 St Apfel ½ St Avocado 1 TL Tamari NB Curry, Halit / Vollsalz, Edelhefe Kräuter, Wasser und Apfel mit Kerngehäuse im Mixer fein pürieren. Avocado und Gewürze dazugeben und nochmals gut mixen. Sofort geniessen. Tipp: Es können auch die Blüten dieser Kräuter dazugegeben werden, sowie als Dekoration ins Drinkglas gesteckt werden. Zucchinicremsuppe 1 St Zucchini 3 dl Wasser 1 EL Mandelpüree 2 EL schwarzes Sesamöl 1 TL Nama-Bio-Tamari NB Vollsalz, Edelhefe Zucchini, Wasser und Mandelpüree im Mixer fein pürieren. Dann das Öl bei laufendem Mixer eingiessen. Am Schluss die Gewürze dazugeben. Tipp: dieser Suppe können auch frische Kräuter wie Brennnessel, Löwenzahn, Petersilie oder Basilikum beigegeben werden. Melonenkern – Käsescheibletten 3 TA Melonenkerne, angekeimt 2 TA Wasser ½ TL Schabzigerklee NB Vollsalz, Edelhefe Melonenkerne 6 Stunden (h) einweichen, 24 h ankeimen. Melonenkerne mit frischem Wasser und den Gewürzen im Mixer fein pürieren. Die Masse auf Backtrennpapier ausstreichen, ca. 2mm. Im Trockner gut antrocknen (ca.5 h) dann die Masse zu Scheibletten schneiden. Dann nochmals 7 h trocknen. Gegen Feuchtigkeit geschützt, gut verschlossen aufbewahrt, sind diese Käsescheibletten lange haltbar. Tipp: Wenn die Scheibletten nach ca. 5-6 h Trockenzeit serviert werden, sind sie innen noch weich und erinnern an Schmelzkäse. Schabzigerklee kann auch durch andere Kräuter ersetzt werden. Paprika-Tomaten Gericht 2 St Paprika 2 St Tomaten 1 Sträusschen Basilikum, frisch 1 EL Apfelessig 3-4 EL Olivenöl 1 TL Chiliöl je 1 Pr Oregano, Majoran, Thymian, Rosmarin, Dill, getrocknet ½ TL Honig NB Vollsalz ½ TL Nama-Bio-Tamari 1 LS Guarkernmehl Paprika in feine Streifen schneiden. Tomaten (Ochsenherzen eignen sich hervorragend) in Würfel schneiden. Basilikum hacken. Diese Zutaten zusammen in eine Schüssel geben. Mit den übrigen Zutaten würzen. Am Schluss die entstehende Sauce mit Guarkern abbinden. Tipp: Falls kein Chiliöl vorhanden ist, kann auch Chilipulver dazugegeben werden. Erdbeer Creme 400 gr Erdbeeren 2 EL Mandelpüree 2 EL Agavendicksaft oder Honig 2 EL Hagebuttenöl Die Erdbeeren im Mixer pürieren. Mandelpüree und Honig oder Agavensaft beigeben. Nochmals mixen und bei laufendem Mixer das Hagebuttenöl dazugiessen. Rita’s Gründrink Kräuterernte für Rita’s Gründrink Zucchinicremsuppe © Urs & Rita Hochstrasser, La Haute Cuisine Crue – Rohkost vom Feinsten / Gesundheitsberatung 5077 Elfingen, Schweiz / Tel: +41 (0)62 876 20 22 / www.urshochstrasser.ch Diesen Artikel in pdf-Datei